Hühneraugen und Hornhaut

Hornschwielen, umgangssprachlich oft als Hornhaut bezeichnet, entstehen durch Druck oder Reibung an stark beanspruchten Hautstellen wie Händen und Füßen. Durch den Selbstschutz des Körpers verdickt die Haut an diesen Bereichen. Dies kann durchaus erwünscht sein da Hornschwielen bei dauerhaften Beanspruchungen, wie beispielsweise an den Fingerkuppen bei Gitarrenspielern, die betroffenen Stellen vor Abnutzung schützen.

Tritt Hornhaut an den Füßen auf, ist die Ursache oft unpassendes, zu enges Schuhwerk oder zu hohe Absätze. Daher sollte immer darauf geachtet werden, Schuhe zu tragen die den Füßen und insbesondere den Zehen ausreichend Platz und Bewegungsspielraum ermöglichen. Hat sich die Hornhaut erst einmal gebildet, wird sie für viele Menschen zum ästhetischen Problem. Gerade in der warmen Jahreszeit gewähren wir den Füßen beim Barfußlaufen oder Baden ausreichend frische Luft. Dann stört man sich am Aussehen der unschönen Hornschwielen.

Füße auf einer Sommerwiese

Im relativ harmlos verlaufenden Anfangsstadium reichen meist regelmäßige Fußpflege oder Fußbäder unter Mithilfe von Bimssteinpfeilen aus, um die Hornhaut zu entfernen. Vorbeugend kann man die Hautstellen auch mit speziellen Fußcremes bedecken.

Ist die Hornhaut jedoch schon mehrere Millimeter stark, reichen diese einfachen Methoden erfahrungsgemäß nicht mehr aus oder sie bedürfen einer mehrwöchigen Anwendung. Um schnelle Abhilfe zu schaffen, werden oft Hilfsmittel wie Hornhauthobel oder gar Hornhautmesser eingesetzt. Davor warnen jedoch Podologen und Fußpfleger, denn die Verletzungsgefahr ist groß.

 

Trotzdem sollte man die betroffenen Stellen zu diesem Zeitpunkt schleunigst behandeln. Gerade knochennahe Hautpartien an den Zehen oder der Fußsohle verdicken dann häufig fortschreitend zu einem Hornhautzapfen (medizinisch Hyperkeratose). Dieser wächst kegelförmig in die unteren Hautschichten und es entsteht die schmerzhafte Form der Hornhaut, das sogenannte Hühnerauge.

Hühneraugen sind meist zwar nur weniger Millimeter groß, verursachen durch den tief reichenden Hornhautzapfen teils starke Schmerzen beim Gehen. Bleibt die Beanspruchung der Haut bestehen, kann sich die Verhornung immer tiefer bis zur Lederhaut bohren.

Um einen Arztbesuch zu vermeiden und schnelle Abhilfe zu schaffen, können die W-Tropfen® von Hofmann & Sommer zur Anwendung kommen. Die bewährte hornhautlösende Wirkstoffkombination aus Salicylsäure und Milchsäure erreicht eine Abschälung der betroffenen Hautpartien.


Sie sollten nicht versuchen Hühneraugen mit einem scharfen Gegenstand zu entfernen oder heraus zu schneiden. Hat die Selbstmedikation mit W-Tropfen® nach ca. 14 Tagen keinen Erfolg sollte ein Arzt aufgesucht werden!